+++ Neues Gesicht für Raymond Weil +++
Stars und Uhren sind eine immer wieder außergewöhnliche Kombination. Nun hat Raymond Weil einen besonderen Coup gelandet: Niemand geringerer als Oscar-Gewinnerin Charlize Theron wird der weltweiten Kampagne der Genfer Nobelmarke ihr Gesicht leihen. „Charlize Theron ist die perfekte Botschafterin für unser Marke, sie repräsentiert Schönheit, Stil und Perfektion“, gibt sich Olivier Bernheim, Präsident und CEO von Raymond Weil überzeugt.
+++ Veränderung bei Zenith +++
Ebenso überraschend kam der Abschied von Zenith Division Manager Stephan Pölzl. Er wird sich in Zukunft einer branchenfremden Managementaufgabe widmen. Über einen möglichen Nachfolger ist bislang nichts bekannt.
+++ Labor von Prof. Mican mit neuer Adresse +++
Branchenkennern ist das Gemmologische Labor Austria von Prof. Walter Mican natürlich ein Begriff. Nun gibt es Veränderungen: Frau Mican tritt in den wohlverdienten Ruhestand. In bewährter Art und Weise wird jedoch Prof. Walter Mican zusammen mit Erwin Rinnhofer (Edelsteinhändler) und Adeline Bolldorf (Goldschmiedemeisterin), beide geprüfte Gemmologen, mit Rat und Tat Kunden weiterhelfen. Die neue Adresse lautet: Gemmologisches Labor Austria KEG, 1010 Wien, Schulerstraße 22. Telefon- und Faxnummer bleiben unverändert.
+++ JAQUET SA wird umbenannt +++
Die Generalversammlung der Jaquet SA, Manufaktur für mechanische Uhrwerke, in La Chaux-de-Fonds, hat beschlossen, den Firmennamen zu ändern. Der neue Firmenname lautet nun Manufacture La Joux-Perret SA. La Joux-Perret ist der Name des Quartiers, in dem sich die Manufaktur in La Chaux-de-Fonds befindet. Die Aktivitäten von Manufacture La Joux-Perret SA bleiben unverändert. Dort werden nach wie vor personalisierte, mechanische Uhrwerke für hochwertige Uhrenmarken entwickelt und hergestellt. Das Unternehmen beschäftigt 140 Mitarbeiter.
+++ Axcent startet bei Christ +++
Gute Aussichten für Axcent of Scandinavia und die Firma Laimer & Co. in Deutschland: Ab 1. Juni startet die Kooperation mit Christ. Zunächst in fünf bis zehn Geschäften, dies allerdings mit steigender Tendenz. „Insgesamt kommen 187 Filialen in Frage“, so Alexander Laimer, der mit Laimer & Co. als Generalimporteur für die schwedische Design-Uhrenmarke fungiert. „Für 2005 streben wir auf alle Fälle zwischen 30 und 50 Christ-Filialen an. Das ist realistisch.“ Gut so, denn gutes Uhren-Design hat noch nie jemandem geschadet.
+++ Victorinox übernimmt Wenger +++
Statt der beiden Hersteller der berühmten Schweizer Messer Wenger und Victorinox wird zukünftig nur mehr einen geben, Nach Übernahme von Wenger werden Messer und Uhren mit dem weißen Kreuz als Logo nun von der Victorinox-Gruppe erzeugt und weltweit vertrieben. Die Produktionsstätte von Wenger in Delsberg soll in der Victorinox-Gruppe als autonome Einheit weitergeführt werden und bei Wenger alle Arbeitsplätze erhalten bleiben.
Beide Unternehmen sind Alleinlieferanten von Taschenmessern an die Schweizer Armee; gemeinsam produzieren sie 25,7 Millionen Messer im Jahr. Sie werden – mit leicht unterschiedlichen Logos – in 150 Länder vertrieben. Im Messer-Sektor setzte Victorinox im vergangenen Jahr 169 Millionen Franken (115,38 Mio Euro) um, Wenger 23 Millionen Franken ( 15,7 Mio Euro). Mit der Übernahme erreicht die Victorinox-Gruppe einen Gesamt-Umsatz von 400 Millionen Franken (273,09 Mio Euro) mit 1.500 Mitarbeitern. Davon stammen rund 150 Mitarbeiter von Wenger.
Victorinox-Verwaltungsrat Carl Elsener wird in den Wenger-Verwaltungsrat eintreten; zu dem neuen Gremium gehören auch Jean-Bernard Vauclair (Präsident) und Jean-Jacques Gunzinger. Gunzinger bezeichnete die Fusion als beste Lösung für Wenger. Ein wichtiges Vorhaben am Markt sei nun zum Beispiel die Neupositionierung spezieller Produkte, allen voran des „Swiss Army Knife“.
In Produktion, Kommunikation und Informatik sollen nun Synergien genutzt werden. Bis 2006 will Wenger damit wieder in die Gewinnzone kommen. Wie sich die Übernahme auf das Uhrensegment beider Unternehmen auswirken wird, ist bislang noch nicht eindeutig geklärt. (fhs)
+++ Viva My Pearl! +++
Der erste von zwei neuen Katalogen aus dem Hause Perlen Pöll liegt – rechtzeitig zum Beginn der schönen Jahreszeit – nun vor. Die Modelllinien der jungen und dynamischen Kollektion „Viva“ wie u.a. „Risotto“, „Rainbow“, „Aida“ oder „Cassis“ machen Lust auf sommerliches Perlenvergnügen in vielerlei Farb- und Materialkombinationen. „Es gibt kaum ein Thema, dass sich – auch im modischen Bereich – so positiv entwickelt hat wie die Perle“, bestätigt Stephan Pöll, „Damit ist auch die Möglichkeit gegeben, jemandem Wertschätzung zu vermitteln.“ Mit dem demnächst erscheinenden Katalog zur exklusiven Serie „Gala“ widmet man sich bei Perlen Pöll den gehobenen Schmuck-Ansprüchen.
+++ Kalteis hört auf +++
Wieder schließt ein Traditionsgeschäft – diesmal nach knapp 40 Jahren – im Zentrum Salzburgs seine Pforten. Die Inhaberin, Christa Kalteis, geht in die wohlverdiente Pension. Die innerfamiliäre Nachfolge kam nicht zustande, die Tochter von Frau Kalteis hat sich einen branchenfremden Berufswunsch erfüllt. Derzeit hat sich noch kein Nachfolger gefunden, möglich jedoch, dass in den Geschäftsräumlichkeiten bald wieder ein Juwelier oder Uhrenhändler residiert.
+++ In Moskau präsent +++
Die Uhrenvertriebsgesellschaft (Weiner Watch Group) unterhält nun auch ein repräsentatives Büro in Moskau in umittelbarer Nähe zum Kreml. Am 1. November 2004 eröffnete die Uhrenvertriebsges.m.b.H (UVG), Tochterfirma der Weiner Watch Group und Vertriebsfirma für die Marke BREITLING, ein Repräsentations-Büro in Moskau in unmittelbarer Nähe zum Kreml. Damit rückt die russische UVG-Dependance mit ihrem Repräsentanten Sergev Bocharov dem Ziel näher, der erfolgreichste eigenständige Distributor im Luxusuhrenhandel im russischsprachigen Raum zu werden. In Zukunft werden deshalb auch regelmäßig Verkaufs- und Uhrmacher-Seminare in russischer Sprache abgehalten, sowie Marketing-, PR- und Merchandising-Aktivitäten lokal organisiert. Das Moskauer Büro wird neben Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirghisistan, Russische Föderation, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan und Weißrussland betreuen.
+++ Neu im Festina Team +++
Der neue Gebietsrepräsentant für den Osten Österreichs mit Schwerpunk Wien heißt Franz Haderer. Haderer, in der Uhrenbranche kein Unbekannter, ist bereits über ein Jahrzehnt erfolgreich in dieser Brance tätig.
+++ Ebel - Neuer Präsident +++
Thomas van der Kallen wurde von der Movado Group Inc. zum neuen Präsidenten von Ebel bestellt. In seinen Verantwortungsbereich fällt nun der weltweite Vertrieb und das Marketing der international tätigen Luxus-Uhrenmarke. Der 41-jährige hat mit Januar 2005 sein Amt angetreten und direkt an Efraim Grinberg, CEO Movado Group Inc., berichten. Zur Gruppe gehören die Marken Movado, Ebel, Concord, ESQ, Coach und Tommy Hilfiger.
+++ Hugo Boss Lizenz für MGI Luxury Group +++
Die HUGO BOSS AG hat mit der MGI Luxury Group S.A., einer Schweizer Tochtergesellschaft der Movado Group, Inc., eine Lizenzvereinbarung über Damen- und Herrenuhren der Marken BOSS und HUGO abgeschlossen. Ab dem 1. März 2005 ist MGI für die weltweite Distribution der bestehenden BOSS Uhrenkollektionen verantwortlich. Ab Frühjahr 2006 ist die Markteinführung einer neuen Uhrenkollektion der Marken BOSS Man und Woman geplant. MGI ist im Luxusuhrenmarkt mit Movado, Concord und Ebel vertreten.
+++ Versace SA bei Timex +++
Die Amerikaner kaufen ein: Das Tessiner Unternehmen Versace SA in Manno, bislang Teil des italienischen Modeunternehmens, gehört nun zu Timex. Die Konsequenzen: Neuer Name, alter Standort, und es soll auch die Zahl der dort Beschäftigten erhalten bleiben. Im Gegensatz zu anderen Lizenzprodukten lag die Uhren- und Schmuckproduktion ausschließlich bei der Versace SA. Der neue Eigentümer Timex hat außerdem Guess, Nautica und Timberland im Portfolio.
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